Schutzkleidung am Bau

Zusätzliche Schutzkleidung neben dem Bauhelm

Auf einer Baustelle, wie auch im Bergbau sollte nicht unbedingt nur der Kopf geschützt werden. Auch andere Körperteile müssen vor kleineren und größeren Schäden bewahrt werden, weshalb es für jeden Bauarbeiter ratsam ist, sich mit den entsprechenden Schutzutensilien auszustatten.

Generelle Ratschläge bezüglich dieser Schutzkleidung sind nicht sinnvoll, da sich die einzelnen Teile je nach Spezifikation, Tätigkeit und Handwerkszugehörigkeit von Bauarbeiter zu Bauarbeiter unterscheiden. So benötigt ein Glaser beispielsweise eine deutlich andere Schutzausrüstung, als ein Tischler, Maurer oder Gerüstbauer. Dementsprechend sollen an dieser Stelle ausnahmslos beispielhafte Exemplare von einzelnen Stücken spezifischer Schutzkleidungen vorgestellt werden. Dies dient in erster Linie einem besseren Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten, die Bauarbeiter haben, um sich während ihrer Tätigkeit möglichst gut und umfassend zu schützen.

Gleichzeitig sollte allerdings auch bedacht werden, dass Schutzkleidung immer nur dann sinnvoll ist, wenn sie auch wirklich gebraucht wird. Wer zu viel Schutzkleidung mit sich herumträgt, schränkt sich in seiner bewegungs- und Handlungsfähigkeit ein, so dass er oder sie sich letztendlich einer noch größeren Gefahr aussetzt. An Schutzkleidung sollte demnach immer nur das getragen werden, was wirklich gebraucht werden kann und der eigenen Arbeit entspricht.

Schutz für die Augen

Eine Schutzbrille ist für viele Bauarbeiter absolute Pflicht, da sie die Augen gut und sicher vor verschiedenen Gefahren schützt. Wer beispielsweise mit Brenngeräten hantiert oder herumfliegende Späne produziert, sollte unbedingt darauf achten, dass die Augen gegen mögliche Gefahren gut gesichert sind. Dementsprechend ist das Tragen einer Schutzbrille bei einigen Arbeiten auf der Baustelle sogar Pflicht. Auch wer mit giftigen oder ätzenden Chemikalien hantiert, sollte unbedingt jederzeit während der Arbeit eine Schutzbrille tragen, die beispielsweise vor ätzenden Spritzern schützt.

Schutz für die Hände

Bei vielen Arbeiten, die auf einer Baustelle anfallen, hat der Schutz der Hände absolute Priorität. Handschuhe gibt es in verschiedenen Materialien und mit diversen Sonderfunktionen, die je nach Arbeitsbereich zusätzliche Schutzaufgaben übernehmen können. Wer beispielsweise mit Stahl- oder Holzwolle arbeitet, trägt in der Regel andere Handschuhe als jemand, der mit großer Hitze zu tun hat. Auch bei der Arbeit mit Chemikalien müssen die Hände geschützt werden, wobei das Material der Handschuhe hierbei besonders robust und resistent sein muss.

Schutz für die Füße

Auf einer Baustelle existiert immer die Möglichkeit, dass Gegenstände aus großen oder kleinen Höhen herabstürzen können. Um dieser Gefahr möglichst sicher entgegentreten zu können, müssen verschiedene Bereiche des Körpers entsprechend geschützt werden. Für den Kopf übernimmt diese Aufgabe der Bauhelm. Aber auch die Füße müssen vor herabfallenden Gegenständen bewahrt werden. Spezielle Arbeitsschuhe, die nicht nur mehrfach verstärkt und aus robustem Material gefertigt sind, sondern außerdem auch über eine Stahlkappe im vorderen Bereich verfügen, übernehmen diese Aufgabe.

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