Das Material von Bauhelmen – Mit historischem Überblick

Die Art von Bauhelmen, die heutzutage überwiegend bekannt ist, bestehen in erster Linie aus einem bestimmten Kunststoff, der sich hinsichtlich verschiedener Faktoren als überaus robust beweist. Dies war allerdings nicht immer so, denn in früheren Zeiten, als Kunststoffe und andere künstlich hergestellte Werkstoffe noch Zukunftsmusik waren, mussten sich die Menschen mit verschiedenen anderen Konstruktionen behelfen. Dabei ging es auch in früheren Zeiten hauptsächlich darum, den gewöhnlichen Arbeitern vor den diversen Gefahren zu schützen, die ihm während seiner Tätigkeit auf der Baustelle oder im Bergwerk begegnen konnten. Allerdings muss aus heutiger Sicht ganz klar festgestellt werden, dass die damaligen Bauhelme deutlich weniger umfassende Schutzfunktionen mit sich brachten als zur heutigen Zeit. Darüber hinaus waren sie mit einem deutlichen Minus hinsichtlich des Tragekomforts behaftet.

Nachfolgend soll diesbezüglich eine kurze Übersicht gegeben werden, um vor allem die Vorteile des heutigen Materials für Bauhelme gegenüber den früheren Vertretern aus dieser Gattung zu erläutern. Dabei kann dieser Überblick selbstverständlich nur grob und auf einige spezifische Aspekte fokussiert erfolgen.

Früher verwendete Materialien

In früheren Zeiten kamen auf Baustellen und im Bergbau in erster Linie metallene Bauhelme zum Einsatz. Insbesondere Aluminium galt als besonders beliebtes Material, das es sich im Vergleich zu anderen Metallen durch ein deutlich geringeres Gewicht auszeichnete. Allerdings bot Aluminium im Vergleich zum heute verwendeten Kunststoff einen weitaus geringeren Schutz und gleichzeitig auch einen geringeren Tragekomfort.

Aluminium erweist sich gegenüber verschiedenen Belastungen als weniger standhaft, verformt schneller und nutzt sich auch schneller ab. Des weiteren sind die Produktionskosten bei einem Helm aus Metall in der Regel deutlich höher als bei einem höherwertigen Produkt aus Kunststoff. Dagegen können Helme aus Metall hinsichtlich der Materialbeständigkeit meist mehr Punkte einfahren als Bauhelme aus Kunststoff.

Bauhelme aus Kunststoff

In der Regel werden Bauhelme heutzutage nur noch aus Kunststoffen hergestellt. Dies sorgt bereits bei der Herstellung nicht nur für geringere Kosten, sondern ergibt zusätzlich auch noch andere Vorteile. Die Bauhelme aus den Kunststoffen Duroplast und Thermoplast erweisen sich als äußerst robust gegenüber verschiedenen äußeren Einflüssen und können zahlreichen Belastungen standhalten. Darüber hinaus zeichnen sich moderne Helme durch die Möglichkeit aus, diese hinsichtlich der Größe an den jeweiligen Träger anzupassen, was nicht nur die Gewährleistung der Sicherheitsfunktion sondern außerdem einen erhöhten Tragekomfort sicherstellt.

Der einzige Nachteil von Bauhelmen, die aus Duroplast und Thermoplast hergestellt werden, ist die Tatsache, dass diese nur eine relativ geringe Lebensdauer aufweisen. Innerhalb von wenigen Jahren werden sie spröde und sollten dann unbedingt ausgetauscht und durch einen neuen hochwertigen Helm ersetzt werden. Ansonsten kann der Bauhelm nicht mehr garantieren, dass er seinen Träger auch tatsächlich einwandfrei gegenüber verschiedenen Einflüssen schützen kann.

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