Bauhelm

Der Bauhelm – Allgemeine Informationen

Der Bauhelm oder auch Schutzhelm, dürfte den meisten Leuten vom Anblick einer ganz alltäglichen Baustelle bekannt sein. Er entspricht einem praktischen Kopfschutzsystem, das den Arbeiter auf der Baustelle vor verschiedenen Gefahren bewahren soll. Schutzhelme werden allerdings entgegen der landläufigen Meinung nicht nur an Baustellen eingesetzt, sondern lassen sich auch im Bergbau, oder in Chemie-Labors entdecken. Immer dann, wenn für einen Arbeiter eine Gefahr ausgeht, die insbesondere den Kopfbereich im Visier hat, sind Schutzhelme oder Bauhelme in Deutschland meist vorgeschrieben. Auch viele andere moderne Länder haben dementsprechende Richtlinien, die zum Wohle und Schutz der Arbeiter aufgestellt werden. Allerdings existieren auch ebenso viele Länder, in denen sich der Bauhelm auf Baustellen noch nicht durchgesetzt hat. Diese Länder weisen meist ein deutlich höheres Verletzungsrisiko bei Baustellenarbeitern auf, als es beispielsweise in Deutschland der Fall ist.

Die primäre Aufgabe eines Bauhelmes ist es, den Arbeiter auf der Baustelle vor herabfallenden Gegenständen oder auch pendelnden Lasten zu schützen. Weiterhin kann er auch in beengten Räumen vor diversen Verletzungen bewahren. Diese beiden Aufgabenbereiche dienen allerdings eher der groben Orientierung, genauer betrachtet kann ein klassischer Bauhelm noch sehr viel mehr. So schützt er beispielsweise vor enormer Kälte oder großer Hitze und lässt sich aufgrund der Beschaffenheit seines Materials auch von scharfen Gegenständen nicht durchdringen.

Einheitliche Ansprüche an den Bauhelm

In Deutschland existiert nicht nur die Verpflichtung bei diversen Arbeiten die entsprechende Schutzkleidung, wie etwa einen Bauhelm zu tragen, sondern es gelten außerdem verbindliche Richtlinien hinsichtlich der Fertigung eines solchen Schutzhelms. Dieser muss gewissen Ansprüchen genügen, um als wirklich sicher zu gelten. Kein Arbeiter braucht schließlich einen Bauhelm, der vielleicht gut aussieht, dafür aber nicht einmal ein Minimum an Schutz bietet. Festgelegt sind die Regelungen zu der Beschaffenheit des Helmes in der EN 397. Hier wird vorgeschrieben, was ein Schutzhelm aushalten muss, um für den Einsatz auf einer Baustelle geeignet zu sein. Bauhelme, die diesen Ansprüchen nicht gerecht werden, sind im Grunde genommen für den Arbeiter nicht zu empfehlen. Dementsprechend lohnt sich beim Kauf eine Orientierung an den großen und bewährten Herstellern, die auf Funktionalität, Design und Tragekomfort gleichermaßen Wert legen.

Weitere Kennzeichen eines Bauhelmes

Bauhelme werden in unterschiedlichen Größen angeboten und sind darüber hinaus auch noch größenverstellbar. Sie existieren in unterschiedlichen Farben und können dementsprechend je nach individuellem Geschmack erstanden werden. Allerdings gilt dies nur für kleinere Baustellen. Bei größeren Baustellen ist Farbe des Bauhelms in der Regel mit einer bestimmten Funktion verbunden. Die unterschiedliche Farbgebung dient dann der besseren Koordination auf der Baustelle. Diese Koordination wird übrigens auch in der Baustellenverordnung vorgeschrieben, die das allgemeine Zusammenarbeiten auf der Baustelle reguliert und damit für alle Involvierten sicherer gestaltet.

Bauhelm